Mit XR Origin, Action Maps und Interactor‑Komponenten entstehen greifbare Objekte, Menügesten und präzise Raycasts beinahe im Handumdrehen. Ein Team in Köln erzählte, wie ein Papier‑Prototyp über Nacht zum funktionierenden Raumrätsel wurde, weil Greif‑Logik, Snap‑Points und Haptik‑Impulse ohne Custom‑Code zusammenfanden. So entsteht früh echtes Feedback: Passt der Griff? Stimmt die Distanz? Trägt die Entscheidung dramaturgisch wirklich?
Cinematic Lighting, Niagara‑Effekte und Sequencer‑Schnitte erlauben fein abgestimmte Spannungsbögen, ohne Interaktion zu opfern. Blueprints binden Blickrichtung, Hand‑Gesten und Weltzustände an Trigger mit Frame‑genauer Kontrolle. Eine Studiengruppe rekonstruierte eine Sturmfahrt: Windresonanz, flackernde Laternen und gezielte Tiefenschärfe steuerten Aufmerksamkeit, während OpenXR die Controller‑Eingaben plattformübergreifend stabil hielt. Das Ergebnis fühlte sich inszeniert an, blieb jedoch unmittelbar beeinflussbar.
Mit der WebXR Device API landen Erlebnisse direkt im Browser, ohne Installationsbarrieren. ARCore liefert robustes Plane‑Tracking, ARKit punktet mit People Occlusion und Gesichtsverfolgung, wodurch reale Räume glaubhaft mit digitalen Reizen verschmelzen. Eine Schulklasse platzierte historische Artefakte im Pausenhof; Lehrkräfte steuerten Inhalte über einfache JSON‑Dateien. Minimale Hürden, maximale Neugier: Genau so beginnen Geschichten, die sich von selbst weiterschreiben.
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